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Gringmuth,  Uwe

Kapillardichte und Kapillararchitektur als Prognosefaktor für das kolorektale Karzinom

Rostock : Universität , 2007

https://doi.org/10.18453/rosdok_id00000304

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00000304

Abstract:

Ziel ist die prognostische Bedeutung der Kapillardichte und der Kapillararchitektur im kolorektalen Karzinom zu überprüfen. Dazu wurden in 173 Primärtumoren und 55 Lebermetastasen die Kapillaren in den „hot spots“ bevorzugt im Bereich der Infiltrationsfront ausgezählt und die Kapillararchitektur eingeschätzt (immunhistochemische Faktor VIII-Markierung; 0,74 mm²). Eine niedrige Kapillardichte und eine ungeordnete Kapillararchitektur sind signifikant assoziiert mit einer schlechten Prognose. Allerdings ist die prognostische Wertigkeit nur untergeordnet einzustufen. Es scheint, dass die Kapillardichte und Kapillararchitektur eher das Wachstumsverhalten kolorektaler Karzinome reflektieren. Die Beurteilung der Endothelzellproliferation zeigt, dass das kolorektale Karzinom zu den Tumoren mit einer gesteigerten Neoangiogenese gehört. Diese ist aber wahrscheinlich nicht der entscheidende Schritt in der Metastasenentstehung.

Dissertation Open Access


Einrichtung :
Universitätsmedizin
Gutachter :
Tannapfel,  Andrea  (Prof. Dr. med.)
Barten,  Marten  (Prof. Dr. med.)
Brinckmann,  Wolfgang  (Prof. Dr. med.)
Jahr der Abgabe:
2007
Jahr der Verteidigung:
2008
Sprache(n) :
Deutsch
Schlagworte:
kolorektales Karzinom, Endothelzellproliferation, Gefäßdichte
DDC Klassifikation :
610 Medizin, Gesundheit
URN :
urn:nbn:de:gbv:28-diss2008-0036-2
Persistente URL:
http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00000304
erstellt am:
2008-06-19
zuletzt geändert am:
2018-06-30
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