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Kawai,  Nobuharu

Die „Freizeitpolitik“ der SED und das Freizeitverhalten der „gewöhnlichen Bevölkerung“ in der DDR  : Die Konkurrenz eines „furchtsamen politischen Regimes“ mit einer „geschickten Resonanzgesellschaft“

Rostock : Universität , 2010

https://doi.org/10.18453/rosdok_id00000812

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00000812

Abstract:

Die vorliegende Arbeit betrachtet das Freizeitverhalten der DDR-Bevölkerung und untersucht die „Freizeitpolitik“ der SED sowie das Verhältnis des politischen Regimes zur Gesellschaft. Sie kritisiert die etablierte These der „Nischengesellschaft“. Im Bereich der Freizeit nutzte die Bevölkerung der DDR die Furchtsamkeit des Regimes gegenüber der Gesellschaft und konnte durch geschicktes Verhandeln mit der SED eigene, individuelle Interessen durchsetzen. Durch diese gesellschaftliche Resonanz entstand eine heftige Konkurrenz zwischen Regime und Gesellschaft.

Dissertation Open Access


Einrichtung :
Philosophische Fakultät
Gutachter :
Müller,  Werner  (Prof. Dr.)
Krüger,  Kersten  (Prof. Dr.)
Ruck,  Michael  (Prof. Dr.)
Jahr der Abgabe:
2010
Jahr der Verteidigung:
2011
Sprache(n) :
Deutsch
Schlagworte:
Fünf-Tage-Arbeitswoche 1966/67, Erholungsreisen im Bezirk Rostock, Kleingartenwesen in der Stadt Rostock, FDGB als Transmissionsriemen und Interessevertretung
DDC Klassifikation :
943 Geschichte Deutschlands
URN :
urn:nbn:de:gbv:28-diss2011-0035-6
Persistente URL:
http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00000812
erstellt am:
2011-02-09
zuletzt geändert am:
2018-06-30
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