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Baumgürtel,  Romy

Der interventionelle Verschluss des linken Vorhofohres bei Patienten mit Kontraindikationen für eine orale Antikoagulation. Erfahrungen an der Universität Rostock.

Rostock : Universität , 2014

https://doi.org/10.18453/rosdok_id00001298

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00001298

Abstract:

Vorhofflimmern (VHF) ist bei rasch steigender Prävalenz die häufigste Herzrhythmusstörung. 90% der Thromben, die bei VHF entstehen, stammen aus linkem Vorhofohr. Bisher wird passagere orale Antikoagulation (OAK) nach Vorhofohrverschluss empfohlen. Retrospektiv untersucht wurden 20 Patienten mit VHF unterschiedlicher Charakteristik. 50% der Patienten waren über 75 Jahre alt und 70% aller Patienten männlich. Das Kollektiv mit Kontraindikation für OAK bei einem HAS-Bled-Score von ≥3 wies einen mittleren CHADS2-Score von 3,7 auf. Die Erfolgsquote der Implantation des Watchman Okkluders lag bei 95%. Bei 2 von 20 Patienten kam es zu periinterventionellen Komplikationen. In einem Fall führte dies zu einer postoperativen Okkluderentfernung durch herzchirurgische Intervention. Im mittleren Nachbeobachtungszeitraum von 243±107d wurden keine Insulte, Re- Infarkte oder Blutungen beobachtet. Alle Okkluder zeigten sich in regelrechter Position. Bei keinem Okkluder wurde ein Thromben gesehen, trotz des Weglassens der OAK.

Dissertation Open Access


Einrichtung :
Universitätsmedizin
Gutachter :
Ince,  Hüseyin  (Prof. Dr. med.)
Kaminski,  Alexander  (PD Dr. med.)
Empen,  Klaus  (PD Dr. med.)
Jahr der Abgabe:
2013
Jahr der Verteidigung:
2014
Sprache(n) :
Deutsch
Schlagworte:
Vorhofflimmern, Emboliequelle, Watchman Okkluder, Insult
DDC Klassifikation :
610 Medizin, Gesundheit
URN :
urn:nbn:de:gbv:28-diss2014-0050-3
Persistente URL:
http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00001298
erstellt am:
2014-02-18
zuletzt geändert am:
2018-06-30
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