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Koeppen,  Veronika Astrid

„An sich ist nichts weder gut noch böse“  : atypische Femurschaftfrakturen unter Bisphosphonattherapie - eine Frage der Zeit?

Rostock : Universität , 2017

https://doi.org/10.18453/rosdok_id00002428

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00002428

Abstract:

Die Studie untersucht die schwedische Population >55 J., welche 2008-2010 eine subtrochantäre-/Femurschaftfraktur erlitten hatte (n=5342). Röntgen wurden auf atypische Femurschaftfrakturen (n=172) gesichtet. Dem Register wurden Nebendiagnosen und Medikation entnommen. Es wird gezeigt, dass atypischen Femurschaftfrakturen auf die Bisphosphonattherapie zurückzuführen sind. Insbesondere die Langzeittherapie steigert das Risiko. Absetzten führt zu einer raschen Risikoreduktion. Alendronat birgt ein fast doppelt so hohes Risiko wie Risedronat. Frauen haben ein dreimal höheres Risiko als Männer.

Dissertation Open Access


Einrichtung :
Universitätsmedizin
Gutachter :
Skripitz,  Ralf Markus
Roth,  Andreas
Gierer,  Philip
Sprache(n) :
Deutsch
übersetzte Zusammenfassung :
We reviewed radiographs of 5,342 Swedish patients >55 years with a fracture of the femoral shaft in 2008-2010, and found 172 atypical fractures (AF). We obtained data on medication and comorbidity. The age-adjusted relative risk (RR) of AF associated with bisphosphonate use was 55 in women and 54 in men. In bisphosphonate users, women had a 3-fold higher risk than men. Alendronate users had higher risk than risedronate users. The RR after 4 years or more of use reached 126, with a corresponding absolute risk of 11 fractures / 10,000 person-years of use. The risk decreased 70% / year since last use.
DDC Klassifikation :
610 Medizin, Gesundheit
URN :
urn:nbn:de:gbv:28-rosdok_id00002428-3
Persistente URL:
http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00002428
erstellt am:
2019-03-27
zuletzt geändert am:
2019-04-15
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