Wÿ Curth von Randow , Lauͮrenis von Kruͮssow , Tilo von Geilern / wÿbbolt , heino clare , Michil gerwer , Tilo ouͮen , Cone Molner / Rathmann tho Borch Beckennen openbar , an desme jeginwertigenn1 briue , dat wÿ mit vulbort vnd wÿllen vnser borger gefrihet hebben / vnd frighen jn disem jginwertigen briue ein huͦß(?!)1 vnd die gudr / die dar thobescheiden is , dat dar gebowet is, jn vnser Stadt an deme / horne de pelliestrate , bÿ deme vogte die dar gehet tho deme Zerwis=/tern? dache , dat eth moge werden eine Capelli , gode tho lauͮe vnd sÿnen / hilligen , vnd ock allen selen tho trosthe , Ock Bekenne wÿ des jn / desme suͮluͮen briuͮe , dat tho desme suͮluͮen huͮße , Also vort alse et eine / Capelle werdet Sint gelecht Almoͤsen , die hier na beschreuͮen sint , tho deme ersten male ein huͮß vnd eruͦe ahn? deme suluͮen zerwistern Doche / bÿ der muͮren von ses marcken , vnd twe houͮen eruͮes vp deme felde / tho zÿbbeckeleuͮe vnd ses morgen landes an den Negen tÿnnen? , die / dar hethen die Bomgarde vnd vier morgen landes , dij dar liggen bij / den Sÿcken , vnd ock Bekenne wÿ vorbat mher , Dat duͮt vor=/benoͤmpte1 guͮth , vp gegeuͮen iß vor Richter vnd vor Scheppen tho dessuͮluͮen vorbenompten huͮßes behuͮff meth desse vnderscheide / Alse hÿr na stehet , werdet duͮth digkke vorbenomede huͮß eijne / Capelle ader ein gades huͮß , vor der negisten tidt , die nhuͮ thocka=/mende is tho Lichtmessen , So scholen die Almoͤsen vnd dat guth / dar tho blijuͮen , worde it auͮer nene Capelle , jn der vorbenom=/den tidt , So scholen dij luͮde dÿ dat guͮt , dar tho gelecht hebbenn1 / vnd dij Almosen , duͮn mit deme guͮde wath sie wijllen , Ock schal / vnse Stadt vnd vnsere borgere beholden erhe Borgerrecht an Schote / vnd ahn wacke an desme vorbenomeden guͮthe , To eijner tuͮginge / vnd Bekenthnisse diesser dinge is vnser Jngesegel ahn diessenn1 / Brieff gehenget , Desse brieff is gegeuͮen na gades borth duͮsent Jahr , drie huͮndert ihar an deme vefftigisten ihare , jn deme dage des hilligen Bischops suͮnte Britius ?
| 1 | laut Datumseintrag und Findbuchverzeichnis aus dem Jahre 1350; einige Kriterien wie Schrift und bestimmte Grapheme deuten auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts hin, obwohl sich der Kopist offensichtlich bemüht hat die Urkunde originalgetreu zu kopieren. |