Witlik sẏ allen de dussen breff seͤn edder hoͤren lesen dat we de Rad der Stad helmestede old vnd(e) nẏge mẏd vorbe=/dachten vnde wolberaden moͮde , eyndrechtliken vmme vns(e) vns(er) meneborghere vnde des ghemenen volkes in vns(er) / stad . sele salicheẏt willen . dorch bede vnses borghers hans kalen . hebben vernẏget vnde vernẏgen mẏd dussem bre=/ue vns(er) leuen vruwen ghilde dede oldi(n)ghes hadde ghewesen in alzodaner wẏse dat se mẏd der elenden ghilde in alle(n) / donde schal eẏn wesen , vnde welk minsche de se wel winnen de schal gheuen ver pen(n)i(n)gehe . vnde to beka(n)tnisse alle Jaͤr / enen penni(n)gh . vnde we de nicht vermoͤchte vnde orer begherde vmme goddes willen deme scholde me se mede delen / Begherde eẏn desser ghilde broͤdere efte suͮstere dat me ome de lecht brende to syner bẏgraft de scholde gheuen eẏn half pu(n)t / wasses . vnde dede vte duͮsser ghilde vnde vte der elende ghilde verstorfen sẏn vnde versterfen . de schal de vorstender / den we efte vnse nakomeli(n)gehe dar to setten began laten to veͤr tẏden mẏd vigilien vnde selemissen to ewighen tyden : / vnde desser ghilde to gude vnde to beholde orer breue vnd(e) anderer orer clenoͤde . heft de erbeno(m)pte hans kale ghe ghe/uen ene kesten . dede steyd in dem gheͤrhuse to Sunte Steffen : vnde wes me dar inne vind . wanne hans affegheyt / van dodes weghen dat schal der suluen ghilde blẏfen : vortmer wes van deme selegherede . vnde van deme lechte / dat vor deme homissen altare hanghet to Sunte Steffen vnde sẏner to behoͤri(n)ghe an der lude almesen efte desser ghilde eghe(n)/doͮme1 ouer werd . dat schullen de vorstendere keren to deme buwe vnde dem luͮchte der velebeno(m)pten kerken vnde dess(es) / to orkuͮnde vnde groͤtterer vestnisse hebbe we vnser Stad Jngheseghele witliken vnde mẏd gudem willen henghen la=/ten an dussen breff : Na goddes bord verteẏn hundert Jaͤr in deme Seueden Jare Jn Sunte vrbanes daghe des hilghen / paweses
| 1 | andere Lesart: e(n)ghe/dome |