Universität Rostock, 2026
https://doi.org/10.18453/rosdok_id00005616
Abstract: Irgendwann im Leben erfahren viele Menschen, dass sie eine Krankheit haben, die nicht mehr geheilt werden kann und womöglich bereits weit fortgeschritten ist. Als Palliativmediziner und Künstler fragt Dirk Harms in seiner leibphänomenologischen Untersuchung, wie Menschen überzeugende Antworten auf das Ende ihres Lebens finden. Wiederkehrende und besonders hilfreiche Haltungen, die sich als solche Antworten herausstellen, werden anhand von sechs Skulpturen zugänglich gemacht: „Umfrieden“, „Kämpfen“, „Schritt-für-Schritt“, „Lachen“, „Aufsteigen“ und Annehmen". Auf diese Weise verbindet Harms künstlerische, phänomenologische, medizinische und eudaimonistische Perspektiven im Hinblick auf das Lebbarmachen des Lebensendes.
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